Eine fachgerechte Instandhaltung von Trinkwasserinstallationen ist ein entscheidender Faktor für die Sicherung der Trinkwasserqualität, für den Gesundheitsschutz der Verbraucher des Trinkwassers sowie den Werterhalt einer Trinkwasserinstallation.
Unzureichend gewartete Trinkwasseranlagen können zu hygienischen Beeinträchtigungen führen, insbesondere durch den Eintrag von Nährstoffen und einer übermäßigen Biofilmbildung in der Trinkwasserinstallation. Dieses erhöht das Risiko einer mikrobiellen Belastung in der Trinkwasseranlage, zu Beispiel durch Legionellen oder Pseudomonas aeruginosa.
Über die Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen der Trinkwasseranlage erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der Funktion von Anlagenkomponenten in der Trinkwasserinstallation sowie eine Optimierung des bestimmungsgemäßen und hygienisch-sicheren Betriebes einer Trinkwasserinstallation.
Zur Instandhaltung gehören Inspektionen, Wartungen, Instandsetzungen sowie technische Verbesserungen an den Anlagenkomponenten einer Trinkwasserinstallation.
Über die Trinkwasserverordnung wird für den Betreiber der Anlage die Instandhaltung einer Trinkwasserinstallation nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik verbindlich eingefordert (§ 13, Absatz 1 TrinkwV).
Im Rahmen der Instandhaltung einer Trinkwasseranlage sind insbesondere folgende technische Regelwerkle und Unterlagen zu beachten:
Die Planung und Dokumentation der Instandhaltungsmaßnahmen einer Trinkwasseranlage erfolgt je nach dem zu erwartenden Risiko für einen möglichen Mangel an den Anlagenkomponenten der Trinkwasserinstallation über die Erstellung eines risikobasierten Instandhaltungsplans nach dem Regelwerk VDI 3810- Blatt 2 / VDI 6023- Blatt 3.
In Gebäuden mit erhöhten Anforderungen an die Hygiene, so zum Beispiel in Krankenhäusern, Lebensmittelbetrieben und Seniorenpflegeheimen, wird gemäß der allgemein anerkannten Regel Technik VDI 6023 - Blatt 1 Hygiene in Trinkwasser-Installationen und dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) ein Hygieneplan für Trinkwasserinstallationen gefordert.
Der Trinkwasser-Hygieneplan nach VDI 6023- Blatt 1 dient zur Erweiterung des ebenfalls erforderlichen Instandhaltungsplans der Trinkwasserinstallation und umfasst mindestens folgende Positionen:
Wird ein Trinkwasser-Hygieneplan nach VDI 6023- Blatt 1 für die Trinkwasserinstallation aufgestellt, so lässt sich dieser mit dem erforderlichen Instandhaltungsplan ergänzen.
Es resultiert hieraus dann ein risikobasierter Instandhaltungs- und Hygieneplan nach dem Regelwerk VDI 3810- Blatt 2 / VDI 6023- Blatt 2 für die Trinkwasserinstallation des Gebäudes.
Der Instandhaltungs- und Hygieneplan ist je nach Gebäudetyp nutzungsspezifisch und anlagenspezifisch für die Trinkwasserinstallation zu erstellen.
Über den Instandhaltungs- und Hygieneplan kann der bestimmungsgemäße Betrieb der Trinkwasserinstallation überwacht, gesteuert und dokumentiert werden. Beispielsweise für Trinkwasserinstallationen in Kliniken, Pflegeheimen, Bürogebäuden und Hotels,
Mit unseren VDI / DVQST- zertifizierten Sachverständige für Trinkwasserhygiene erstellen wir bundesweit anlagenspezifische Instandhaltungs- und Trinkwasser-Hygienepläne für Trinkwasseranlagen nach der Regel der Technik VDI 3810- Blatt 2 / VDI 6023- Blatt 3 in Gebäuden mit anspruchsvollen, weitläufigen Trinkwasserinstallationen.
Falls Sie Fragen haben oder eine kostenfreie Beratung zu unseren Instandhaltungs- und Trinkwasser-Hygieneplänen für Ihre Trinkwasserinstallation wünschen, so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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